Berichte aus der Urlaubshölle

09.09.2008 | Bottighofen
die Aufreger 2008

Die schönste Zeit des Jahres endet nicht selten in einer Katastrophe. HolidayCheck zieht nach den Sommerferien Bilanz über die größten Ärgernisse, mit denen sich Urlauber in dieser Saison plagen mussten.

Ein Urlaub kann nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Nerven und die Toleranzgrenze der Urlauber zum Teil schwer strapazieren.

Bei HolidayCheck, dem größten deutschsprachigen Hotelbewertungsportal, berichten Urlauber von ihren Erlebnissen während der schönsten Wochen des Jahres. Viele sind zufrieden, doch rund ein Viertel der Erfahrungsberichte erzählen von unglaublichen Vorkommnissen: Dreckige Zimmer, miserables Essen oder überbuchte Hotels sind nur einige Reisemängel, die den Traumurlaub zum Alptraum werden lassen.

Hygiene

Aufreger Nummer eins sind die hygienischen Zustände mancher Unterkünfte. Verschmutzte Hotels mit heruntergekommenen Zimmern, in denen Schimmel im Bad und Ungeziefer im Bett all inclusive sind.

Die mangelnde Sauberkeit in seinem Hotel in Side umschreibt Urlauber Mario mit dem Titel „Wenn Alpträume wahr werden“. Man liest von gebrauchter Bettwäsche des Vorgängers, von dreckigen Böden, benutztem Geschirr am Buffet und einer verkoteten Toilette in dem neu bezogenen Zimmer.

Essen

Auch das Essensangebot und die Qualität der Speisen haben schon vielen Urlaubern den Appetit und damit auch die Urlaubsfreude verdorben. Dietmar urteilt über das Essen seines mallorquinischen Hotels: „Mir ist jetzt noch schlecht“, Andrea sieht augenzwinkernd das Positive: „Besser als jede Diät“.

Service

Ebenso ließen Service und Gastfreundschaft oftmals stark zu wünschen übrig, wie Stefan aus seinem griechischen Urlaubshotel zu berichten weiß: „Uns schlug die offensichtliche Ignoranz einer Hotelführung entgegen, die ihre Dienstleistung am Gast bereits vor geraumer Zeit abgestellt zu haben scheint.“

Überbuchung

Zu regelmäßigem Ärger führte die Überbuchung des reservierten Hotels. Oft erfuhren die Betroffenen erst vor Ort, dass die gewünschte und bezahlte Unterkunft nicht die ist, in der man schlussendlich seinen Urlaub verbringen wird. Was im Extremfall bedeutet: das ruhige Familienhotel im Hinterland gebucht, Partybunker in Arenal bekommen.

Baustellen

Nervig und besonders lästig sind Baustellen rund um die Hotelanlage. In vielen Urlaubsorten wurde auch in diesem Jahr inmitten der Urlauber gehämmert und gebohrt. Durch den dabei anfallenden Lärm und Dreck blieb die erhoffte Entspannung für Erholungsuchende aus. Befindet sich sogar das eigene Hotel noch im Bau und ist der im Katalog abgebildete Pool unauffindbar, sorgt das natürlich für extremen Missmut.

Derart unliebsame Überraschungen zerstörten in dieser Sommersaison wieder einigen Menschen den langersehnten Urlaub.

Um solche Reinfälle zu vermeiden, rät Axel Jockwer, Unternehmenssprecher von HolidayCheck, sich vor jeder Buchung ausführlich mit Hilfe von Hotelbewertungen zu informieren: „Hier geben ehemalige Hotelgäste hilfreiche Tipps und ehrliche Auskunft über die Gegebenheiten vor Ort. So erlebt man keine bösen Überraschungen und findet das für sich passende Hotel.“

Quelle: Pressemeldung HolidayCheck AG

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