Frei, aber arm
Auch nach der jüngsten Präsidentschaftswahl am 4. März 2010, bei denen Faure Gnassingbé wiedergewählt wurde, kam es zu Protesten und Unruhen. Schon seit der Regierungszeit des Vaters Gnassingbé Eyadém berichten internationale Organisationen immer wieder von Menschenrechtsverletzungen.
Ein neues Auto von KIRCHE IN NOT für die Pfarrei Mandori in der Diözese Dapaong (Nordtogo).
Per Gesetz besteht in Togo Religionsfreiheit. Offizielle Zahlen zu den Religionszugehörigkeiten der rund sechseinhalb Millionen Einwohner sind uneinheitlich. Nach dem aktuellen Fischer-Weltalmanach pflegt die Hälfte der Bevölkerung traditionelle Naturreligionen, knapp ein Drittel sind Christen (24 Prozent Katholiken und sechs Prozent Protestanten), 15-20 Prozent sind laut dieser Statistik sunnitische Muslime.
Christen werden zwar in Togo nicht verfolgt, es gibt jedoch finanzielle Engpässe bei der Seelsorge. Die Armut in Togo ist groß, die Wirtschaft des Landes ist schwach. Rund 40 Prozent der über 14-Jährigen sind Analphabeten.
Beispiele unserer Hilfe in der Diözese Dapaong
KIRCHE IN NOT unterstützt die Christen in Togo. Allein im vergangenen Jahr wurde mit über 200.000 Euro geholfen. Beispiele unserer Hilfe sind die Unterstützung für den Kauf eines Fahrzeugs für die Pfarrei Mandori (siehe Foto) sowie ein Zuschuss von 15.000 Euro für Benediktinerinnen in derselben Diözese Dapaong für die Errichtung einer Kapelle.
Anfang 2008 konnte der Grundstein gelegt werden. Es hatte zuvor Schwierigkeiten gegeben, da der Boden durch eine Trockenzeit instabil geworden war. Im letzten Winter mussten die Bauarbeiten vorübergehend eingestellt werden, da der Zement zu brüchig geworden war.
Quelle: Pressemeldung KIRCHE IN NOT / Ostpriesterhilfe Deutschland e.V.
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