Ozonberichte gestartet
Mit den steigenden Temperaturen können gleichzeitig die Ozonwerte steigen und bei empfindlichen Menschen Reizungen hervorrufen. Im Sommerhalbjahr veröffentlicht daher das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) stündlich die Ozon-Messwerte und gibt einen täglichen Lagebericht heraus. Ab sofort sind diese Daten und Ozonberichte wieder aktuell im Internet des LfU abrufbar. Dabei gilt: Wenn die Konzentrationen über 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft ansteigen, sollten sich empfindliche Personen schonen und sich nicht zu stark sportlich im Freien betätigen. Das betrifft vor allem die Nachmittagsstunden, denn in der zweiten Tageshälfte kann die Ozonbelastung deutlich ansteigen. Die Entwicklung der Ozonwerte wird deshalb ab 12 Uhr sogar stündlich angezeigt. Am Nachmittag wird auch der tägliche Ozonbericht des LfU erstellt, der zusammen mit der Prognose für den Folgetag im Internet abrufbar ist. Auch eine bayernweite Karte mit Ozonprognosen für die nächsten zwei Tage ist im Internet zu finden. Derzeit sind die Werte unauffällig. Aufgrund der Witterung erwarten die LfU-Fachleute auch keine erhöhten Ozonwerte in den nächsten Tagen.
Die Ozonwerte stammen von 28 Stationen des Lufthygienischen Landesüberwachungssystems Bayern (LÜB), wo sie das ganze Jahr über kontinuierlich erfasst werden. Bei Überschreitung eines Wertes von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter, gemessen als einstündiger Mittelwert, wird die Bevölkerung informiert. Denn bei empfindlichen Personen können diese Ozonbelastungen zur Reizung der Schleimhäute führen und Kopfschmerzen, Husten oder tränende Augen verursachen. Der so genannte Alarmschwellenwert von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter, bei dessen Überschreitung alle Bevölkerungsgruppen auf Ozon reagieren können, wurde in den letzten Jahren nur im "Jahrhundertsommer" 2003 an drei Tagen überschritten.
Quelle: Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Umwelt
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